Trendanalyse der Liga 3. und 4. Spieltag Teil I
In der Liga geht es bunt zu, soviel steht fest! Vor allem die Farbe Rot spielt eine Rolle, sofern der niedergeschlagene Spieler überhaupt rotes Blut hat. Die Dangerdome-Liga scheint sich in ihrer Zweitauflage ähnlich blutig zu entwickeln wie jene legendäre Brettspiel-Liga deren Ende schon so lange zurück liegt. Muss am Namen liegen
. Doch auch geniale und bisweilen schier unmögliche Spielzüge kennzeichnen das Spiel dieser Ansammlung durchgeknallter Trainer, die sich nur zu gerne der Vision von roten Kreuzen, gelben Glocken und Tänzen in der Endzone hingeben. Weiter so!
Platz 10: Die Providence Breakers , unter Coach Occulus, müssen sich derzeit leider einer weiteren Vision stellen, nämlich der, der roten Laterne. Den Ausfall zweier Spieler gegen den Tabellenführer ,die Holy Saints, konnten sie ebenso wenig verkraften, wie das glücklose Spiel gegen die Knochenbrecher 894. Zwei bittere Niederlagen in Folge und ein verzweifelter Coach Occulus. Sieben Punkte Abstand zum Play-Off-Platz erscheinen wie ein unüberwindbares Hindernis, doch derzeit kann und muss das nächste Ziel der Providence Breakers nur ein Sieg sein. Die Moral der Mannschaft scheint am Boden. Die Frage ist, kann Coach Occulus sein Team wieder aufrichten und auf die – schon fast wörtlich zu nehmende – große Aufgabe gegen die Fleischberge der Echsen einstellen ?
Platz 9: Das eigentliche Unglückskind der Liga scheint dem Analysten derzeit allerdings das Team der Waldjäger, unter Coach Oak zu sein. Auch die schnellen Jungs der Waldelfen konnten zwei bittere Niederlagen nicht abwenden. Darüber hinaus mussten sie auch noch Blutzoll zahlen. Hier hat sich unser Analyst in seiner Prognose am vergangenen Spieltag ganz klar geirrt. Um das Unglück perfekt zu machen müssen die Waldelfen im nächsten Spiel gegen die Saints ran. Dieses Spiel wird für die Waldjäger unbedingt Richtungsweisen werden. Gelingt Ihnen ein Sieg geht die Moral der Mannschaft mit Sicherheit durch die Decke, wird es ein Unentschieden hat man eher was verloren als gewonnen, bei einer Niederlage muss man sich schon fast mit dem Gedanken vertraut machen nicht mehr den Sprung in die Play-Offs zu schaffen.
Platz 8:Das einzige Kellerkind, welches zu diesem Zeitpunkt eine Trendwende einleiten konnte sind die Käsejunkies der Breakfast Clubs A, unter Coach Fürst der Schatten. Mit einem Sieg gegen die Steel Furys Rising am 5. Spieltag konnten die Ratten sich um einen Platz in der Tabelle verbessern und endlich den Fluch der Sieglosigkeit abschütteln. Da die anderen Teams zu diesem Zeitpunkt allerdings ihre Spiele noch zu absolvieren haben, ist die Endgültige Auswirkung dieses Sieges noch nicht einzuschätzen. Wie wir allerdings hörten, kümmert es die Ratten nicht wie sich der Spieltag entwickelt, sie feierten nach dem Sieg eine gewaltiges Fest, dessen Höhepunkt ein riesiges Käsefondue gewesen sein soll. Zuviel Trollwasser in dem Käse soll allerdings dafür gesorgt haben, das einige Ratten in den dunklen Ecken Käse spuckend gesehen wurden. Ob das die richtige Vorbereitung für das kommende Match gegen die Orks ist, darf man allerdings bezweifeln.
Platz 7:Die Überraschung des Spieltages sind für den Analysten klar die Chaoten der Anarchy United, unter Coach Corash. Nicht nur, das sie den so erfolgreich spielenden Flyin Daggers ein Unentschieden abtrotzen konnten, auch im Spiel gegen die Saints hatten sie eine Reihe guter Szenen, die nur durch das Glück der Saints getoppt werden konnten. Auch hier wäre ein Punkt drin gewesen. Anscheinend entwickelt sich langsam das Potential der Chaoten und Coach Corash scheint mehr und mehr zu seinem Spiel zu finden. Das Spiel gegen die Knochenbrecher 894 wird mit Sicherheit nicht leicht werden, doch wenn Corash seinem Spiel treu bleibt, sieht der Analyst durchaus Chancen, dass die Breakers sich dem Ende der Tabelle endlich etwas entfernen. Von einem Geheimtip zu sprechen ist zu diesem Zeitpunkt allerdings sicher noch verfrüht.
Platz 6:Den ersten Trainerwechsel der Saison dürfen wir bei den Steel Fury Risings verzeichnen. Diese haben einen äußerst turbulenten Spieltag hinter sich. Zwischen Coach Arbas und dem Trainer des nächsten Gegnerteams, Coach Phil, der Lizzards, entwickelte sich ein medialer Privatkrieg höchster Güte. Dieser Auseinandersetzung inhaltlich zu folgen oder gar den Grund dafür verstehen zu wollen, hätte bedeutet sich mit dem Gemüt zweier Geisteskranker auseinandersetzen zu müssen. Daher haben die meisten Leser und auch Zuschauer der Tagespresse darauf verzichtet. Das Endergebnis allerdings, interessierte alle: Ein klare Kampfansage beider Trainer! Ich nehme es vorweg, das Spiel hatte alle Erwartungen erfüllt, außer die der Steel Furys. Tot und Verletzung, sowie ein TD nach dem anderen, hielt bei ihnen Einzug. Die Niederlage war so bitter, dass Coach Regengesicht, ähhhh ich meine Coach Arbas sich in die Einsamkeit der Natur zurück zog und einem neuen Gesicht (sofern man von einem Gesicht reden kann) , Dr. Tod, die Leitung des Teams übertrug. Diesem gelang ein Zwischenhoch, indem er die Rockmobs übel auflaufen (böse Zungen behaupten, den ein oder anderen Ork nach dessen Ableben sogar überlaufen) ließ. Ein Unentschieden war die Folge. Doch scheint sich die finstere Magie des seltsamen Trainers nach dem Spiel gegen die Mobs aufgebraucht zu haben, den gegen die Skaven verloren sie erneut. Was man von diesem Trainer und dem Team jetzt zu halten hat, ist derzeit schwer zu sagen. Eine Prognose möchte unser Analyst an dieser Stelle nicht abgeben (vor allem weil er nicht zu einem Besuch im Mausoleum des Dr. Tod eingeladen werden möchte)
Die Topgruppe der Liga wird morgen analysiert…
01 Anarchy United
Jep Rog,
sehr schön zu lesen und fängt die Situation gut ein!
Ja ich liebe diese analysen, kann gar nicht genug davon kriegen. du solltest stündlich welche machen
Möchte an dieser Stelle einmal kurz Rog für die sehr guten Analysen gratulieren! Macht richtig Spass zu lesen!